Fachwissen
Risikomanagement für Krypto-Portfolios
Strukturierte Steuerung von Marktrisiko, Positionsgrössen, Liquidität und operativen Risiken in einer hochvolatilen Anlageklasse.
Rendite beginnt mit Risikokontrolle
Risikoebenen
Zentrale Ebenen des Risikomanagements
- 01
Positionsgrössen
Die Grösse einer Position wird im Verhältnis zum Gesamtrisiko des Portfolios und zur jeweiligen Marktsituation betrachtet.
- 02
Marktexposure
In unklaren Marktregimen kann das Exposure reduziert werden; Trading-Setups mit hoher statistischer Erfolgsaussicht und attraktivem Chance-Risiko-Verhältnis (Risk-to-Reward-Ratio) erlauben eine gezielte Erhöhung des Risikos.
- 03
Stop- und Invalidierungslogik
Vor einer Position wird definiert, unter welchen Bedingungen die zugrunde liegende Marktthese nicht mehr gültig ist und der Trade geschlossen wird.
- 04
Liquidität & Ausführung
Bei grösseren Mandaten müssen Ordergrösse, Ordertyp, Marktliquidität, Handelsvolumen und potenzielle Ausführungseffekte wie Slippage in die Risikobetrachtung einfliessen.
- 05
Korrelation & Konzentration
Mehrere Positionen können wirtschaftlich dasselbe Risiko abbilden. Deshalb wird nicht nur die Anzahl der Positionen, sondern deren gemeinsame Risikoexposition betrachtet.
- 06
Gegenpartei & Infrastruktur
Börsen- und Verwahrrisiken (CEX und Custodian) sowie operative Risiken sind Bestandteil des Gesamtportfoliorisikos und müssen neben dem reinen Marktrisiko berücksichtigt werden – dazu zählen auch Account- und IT-Security.